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Ich weiß was!
Ich weiß was! Bild: shutterstock.com/krakenimages
28.09.2022 / Mixed

Die älteste Golfregel

Anno dazumal nur mündlich überliefert, jedoch seit dem 18. Jahrhundert aber schriftlich fixiert und oft nachgelesen – die Golfregeln.

Lesedauer 1 MIN
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Die ersten Golfabsprachen wurden wohl nur mündlich getroffen und sind deshalb spekulativ. Seit 1744 sind Regeln schriftlich überliefert – immerhin 13 Artikel.

 

So wird’s gemacht! 

„Treib den Stein mit deinem Hirtenstab mit möglichst wenigen Schlägen in ein festgelegtes Loch!“ Einfache Regel, leider unbelegt. Verbürgt ist dagegen das erste „Law“ der Leith Gentlemen Golfers of Edinburgh (später The Honourable Company of Edinburgh Golfers): „Für den nächsten Abschlag muss der Ball innerhalb einer Schlägerlänge zum Loch aufgesetzt werden“. Dazu wurde zunächst Sand aufgehäufelt, bis ein Zahnarzt für die schnelle Runde zwischen zwei Patienten zum Schutz seiner Fingernägel das Holztee erfand. Auch eine nette Story, aber schon vor Dr. Lowells modernen Birkenholzstäbchen gab es diverse Patent-Tees. Das Ein-Schlägerlängen-Gebot wurde übrigens als erste schriftlich fixierte Regel kurz darauf in „zwei Schlägerlängen“, später in „vier Schlägerlängen“ geändert. Ende des 19. Jahrhunderts kamen separate Abschlagbereiche in Mode, vielleicht ein erster Versuch, das Spiel zu beschleunigen.

 

Andere Plätze, andere Sitten

Beim Drop zur Erleichterung vom Wasserhindernis (heute: Penalty Area) sollte der Ball in St. Andrews mindestens sechs Yards hinter das Hindernis geworfen werden (1754). Bruntsfield Links forderte den Wurf über den Kopf (1776), Leiht zusätzlich den Blick zum Loch (1809). 1812 erlaubte St. Andrews das Aufteen hinter dem Hindernis, in Perth musste der Ball hingegen über die Schulter geworfen werden (1825). Die Kombination Blick-zur-Fahne-Ball-über-die-Schulter übernahmen USGA und R&A 1908 weltweit, erst 1984 wurde sie durch die Aufrechter-Stand-Arm-auf-Schulterhöhe-Vorgabe ersetzt, die wiederum 2019 durch die Ball-aus-Kniehöhe-fallenlassen-Regel abgelöst wurde.                                

PS: Alle zurzeit geltenden Golfregeln und Definitionen sind abrufbar in einer Regel-App wie iGolfrules oder nachlesbar in der Spieler-Edition der Offiziellen Golfregeln ab 2019 aus dem Köllen-Verlag. 

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